Als wesentlicher Grund für den Einsatz von diesem berührungslos arbeitenden elektronischen Sicherheitsschalter wird von den Planern und Instandhaltern der häufige Ausfall und die schwierige Justage der mechanischen Sicherheitsschalter genannt. Bei herkömmlichen Sicherheitsschaltern führen bereits geringe Passungenauigkeiten zwischen Betätigungselement und mechanischem Sicherheits- schalter, bei Vibrationen im Anlagenumfeld dazu, dass das Betätigungselement bricht und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil ist die Unempfindlichkeit gegen Verschmutzung (IP 67).
Die SIDENT-Baureihe der Firma Klaschka ist zur Zeit, die einzige von der BGFE zertifizierte Sicherheits- schalterserie auf Transponderbasis gemäß Steuerungskategorie 4. Der Sicherheitsschalter besteht aus einem kodierten Betätiger sowie einem in ein Gehäuse integrierten Lesekopf mit Auswertegerät. Das Funktionsprinzip gleicht dem der elektronischen Wegfahrsperren in Kraftfahrzeugen. Der Betätiger wird mit einer nicht lösbaren Verschraubung an der Schutztür so angebracht, dass er sich innerhalb des sicheren Schaltabstandes von 20 mm zum Lesekopf befindet. Eine separate Energieversorgung für den Betätiger ist nicht erforderlich, da er diese auf induktiver Basis vom Lesekopf erhält. Die höchste Steuerungskategorie wird dadurch erzielt, dass im Sicherheitsschalter zwei Prozessoren unterschiedlicher Hersteller integriert sind, die sich gegenseitig überwachen. |